
Hallo, Upper East Siders. Wir haben einen neuen Namen auf unserer Watchlist – wobei „neu“ bei den Ashwoods wohl kaum das richtige Wort ist. Hinter Adeline Ashwood steckt schließlich eines der mächtigsten Luxusmodehäuser der Welt. Und wie wir wissen, kommen große Namen selten ganz ohne große Geschichten aus. Mit der Ashwood Anthology von Selina Mae dürfen wir einen Blick hinter die glänzende Fassade des Modeimperiums werfen. Unsere Quelle aus erster Hand? Maeve Peterson, frisch von der Hall Beck University, ehrgeizig und mit einem ziemlich konkreten Plan für ihre Zukunft. Ihr Praktikum bei Adeline Ashwood soll der erste Schritt auf dem Weg zu ihrem Traum sein, Designerin zu werden. Unsere Liebste neue Ashwood-Mitarbeiterin sollte sich besser nicht ablenken lassen.
Maeve hat schließlich keine Zeit zu verlieren. Während andere sich mit Dating, Herzschmerz und Männern beschäftigen, deren Kommunikationsfähigkeiten ihrer Meinung nach teilweise zu wünschen übriglassen, investiert sie ihre Energie lieber in ihre Zukunft. Ein Cappuccino mit Kokosmilch am Morgen, danach volle Konzentration auf die Karriere… Soweit zumindest der Plan.
Denn ausgerechnet bei Adeline Ashwood läuft ihr jemand über den Weg, der Maeves sorgfältig gesetzte Prioritäten ein wenig durcheinanderbringt.
Ein Meter achtundachtzig. Geboren in New York City. Löwe. Sohn von Mariette Ashwood und Lucas Carrington. Studium an der NYU. Jüngster Erbe eines der mächtigsten Modeimperien der Welt. Und damit herzlich willkommen bei der Art von Internetrecherche, die ganz harmlos mit einer Namenssuche anfängt und zwei Stunden später bei Bildern von vor drei Jahren endet. Maeve weiß jedenfalls erstaunlich schnell ziemlich viel über ihren neuen Konkurrenten. Elliot hat eine Vergangenheit voller Partys und Reisen, war mit Allegra Amato liiert, einem prominenten Nepo-Baby mit berühmten Eltern, und ist regelmäßig gemeinsam mit seinen Brüdern bei Events wie Restauranteröffnungen, Fundraisern oder den Ashwood Annuals zu sehen. Natürlich alles rein berufliche Recherche, wir würden niemals etwas anderes behaupten.
Was das Internet ebenfalls verrät: Elliot hatte offenbar schon immer einen ausgeprägten Sinn für Mode. Was es Maeve leider nicht leichter macht, ihn als vollkommen uninteressanten, verwöhnten Ashwood-Erben abzuhaken.
Und dann steht er auch noch persönlich vor ihr. Dunkelblonde, leicht zerzauste Haare, breite Schultern, perfekt sitzende Hose, Adeline-Ashwood-Hemd, kantiges Gesicht und ein mürrischer Ausdruck, der erstaunlich schlecht zu seinen freundlichen blauen Augen passt. Nicht gerade hilfreich, wenn man ohnehin beschlossen hat, diesen Mann auf keinen Fall interessant zu finden. Die Gerüchteküche brodelt...
Als Maeve Peterson direkt nach der Uni ein Praktikum bei der Luxusmodemarke Adeline Ashwood ergattert, scheint ihr Traum, Designerin zu werden, zum Greifen nah - wäre da nicht Elliot Ashwood. Nach seinem letzten Skandal wurde der jüngste Erbe des Imperiums dazu verdonnert, ganz unten im Unternehmen anzufangen, und die beiden geraten ständig aneinander. Vor allem, da sie nicht nur um denselben Job konkurrieren, sondern sich auch noch ein Apartment teilen müssen. Aber zwischen langen Tagen im Büro und etlichen Nachtschichten zu Hause erhascht Maeve immer wieder einen Blick hinter Elliots Fassade, und bald fällt es ihr zunehmend schwerer, in ihm den Rivalen zu sehen, der er eigentlich ist ...
Denn Elliot ist nicht nur irgendein Ashwood. Nach seinem letzten Skandal wurde der jüngste Erbe des Imperiums dazu verdonnert, im Familienunternehmen ganz unten anzufangen. Dort trifft er auf Maeve, und konkurriert plötzlich um den gleichen Job, für den sie so hart gearbeitet hat. Für Maeve könnte die Sache damit eigentlich eindeutig sein. Elliot ist Konkurrenz. Noch dazu Konkurrenz mit einem ziemlich unfairen Vorteil: Sein Nachname steht buchstäblich am Gebäude. Allerdings verhält sich Elliot nicht immer so, wie Maeve es von ihm erwartet. Sie hat ihn längst in eine sehr praktische Schublade gesteckt, doch je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto weniger scheint er dort hineinzupassen. Dumm nur, wenn der eigene Rivale ständig neue Argumente dagegen liefert, dort auch zu bleiben. Noch dümmer, wenn man mittlerweile seine Anwesenheit in einem Raum bemerkt, bevor man ihn überhaupt gesehen hat.
Maeve, wir sagen es nur ungern, aber wir kennen die Symptome.
Als wäre es nicht kompliziert genug, täglich mit Elliot um dieselbe berufliche Zukunft zu konkurrieren, kann Maeve ihren Rivalen nach Feierabend nicht einmal im Büro zurücklassen, denn die beiden wohnen, nach einem missratenen Sabotage-Versuch durch Maeve, nun auch noch zusammen.
Während im Büro mehr oder minder professionelle Rivalität herrscht, sieht das Ganze zu Hause plötzlich ein bisschen anders aus. Maeve bekommt immer häufiger die Person hinter der verzogenen Maske zu sehen. Für jemanden, der Beziehungen bisher erfolgreich als vermeidbare Ablenkung betrachtet hat, ist das denkbar ungünstig. Maeve hat jahrelang zugesehen, wie ihre Freundinnen sich verliebt, gestritten und Liebeskummer überstanden haben, während sie selbst lieber ihre Energie in ihre Zukunft gesteckt hat. Nun läuft sie in Elliots Nähe plötzlich rot an und registriert seine Anwesenheit, ohne hinzusehen. Wir möchten keine voreiligen Schlüsse ziehen, aber die Beweislage wird langsam unangenehm eindeutig.
Eines können wir inzwischen allerdings als gesichert verbuchen: Die Spannung zwischen Maeve und Elliot existiert nicht nur in unserer Fantasie. Ob Flirten mit der direkten Konkurrenz besonders klug ist, während beide um denselben Job kämpfen, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Aber wir sind hier schließlich nicht für vernünftige Karriereentscheidungen zuständig, sondern für den Gossip.
Maeve Peterson wollte bei Adeline Ashwood eigentlich nur eines: sich ihren Platz in der Modewelt verdienen. Nun hat sie einen Ashwood als Konkurrenten und Mitbewohner, kennt nach einer kleinen investigativen Recherche gefühlt seine halbe Lebensgeschichte und muss nebenbei feststellen, dass der Mann hinter den Klatschschlagzeilen vielleicht doch interessanter ist als gedacht. Aber Vorsicht Maeve, am Ende gibt es nur einen freien Job bei Ashwood und auch harte Arbeit kommt gegen den Einfluss eines Erben nicht an...
Und Elliot? Der flirtet anscheinend schon eine ganze Weile und hat nur höflich darauf gewartet, dass Maeve es ebenfalls bemerkt. Was genau hinter seinem letzten Skandal steckt, wie sauber es im Ashwood-Imperium wirklich zugeht und ob Maeve weiterhin behaupten kann, Elliot sei nichts weiter als eine berufliche Ablenkung? Keine Sorge, wir lassen euch mit diesen Fragen nicht allein.
Wir bleiben für euch an den Ashwoods dran. Schließlich muss irgendjemand den Schmutz ausgraben, den selbst ein Luxusmodehaus nicht unter einen Designerteppich kehren kann. Und ihr wisst: Auf der Upper East Side bleiben Geheimnisse zum Glück nie lange geheim ...
You know you love us.
XOXO, The New York Goss 💋

Meine Bookie-Schwächen sind aufwändige Farbschnitte, Romantasy & Forbidden Love in Kombination mit Forced Proximity. Monatlich lese ich irgendwas zwischen 5 und 5.000 Seiten.
