
Mit WHOEVER kehren wir zurück an die Dunbridge Academy – und lernen mit Cleo und Alexander zwei Figuren kennen, deren Geschichte tief berührt. Im Interview spricht Sarah Sprinz über neue Orte am Internat, die emotionalen Herausforderungen beim Schreiben, Second Chances und die Verbindung zwischen Spin-off und Hauptreihe. Viel Spaß beim Lesen!
Absolut! In WHEREVER haben wir ja schon den ein oder anderen Teil des Internats erkundet, der bisher eher im Verborgenen lag und eine Überraschung der dramatischeren Sorte bereitgehalten hat. Jetzt im zweiten Band halten wir uns mit Cleo und Alexander häufig im Stall sowie auf einem gewissen Heuboden auf, aber natürlich auch wieder viel an den gewohnten Orten wie dem alten Gewächshaus, dem Speisesaal und den Zimmern im Ost- und Westflügel.
Die zwei haben es mir zum Glück nicht allzu schwer gemacht, zumindest was den handwerklichen Aspekt des Schreibens anging. Vermutlich lag das daran, dass ich schon lange über ihre Themen erzählen wollte und sie auch als Figuren von der ersten Seite an sehr klar gespürt habe. Auf der emotionalen Ebene war es jedoch eine echte Herausforderung und ich habe extrem mit ihnen mitgefühlt. So schmerzhaft es zwischendurch war, so heilsam hat sich ihre Entwicklung letztendlich aber für mich angefühlt.
Wenn ich an Cleo und Alexander denke, ist da ganz viel unverarbeiteter Schmerz, Überforderung und die Angst zweier Menschen, die sich beim Versuch, irgendwie zu überleben, verloren haben, aber auch ein unerschütterliches Vertrauen, Sehnsucht und Gefühle, die so tief sind, dass sie auf eine schmerzhaft-schöne Art wehtun.
Auf eine Menge, und dann am besten noch ein bisschen mehr. Ich glaube, ich habe besonders mit Cleo gefühlt und wollte sie auf jeder zweiten Seite einfach nur in den Arm nehmen. Überraschenderweise hat mich aber auch alles rund um die Zwillings-Beziehung von Oscar und Alexander ziemlich mitgenommen, die ebenfalls einigen Herausforderungen trotzen muss. Das war erstaunlich intensiv (und ist es auch noch in Band 3, den ich gerade beendet habe).
🏰🐎🤠🎾❤️🩹
Ich kann mich kaum entscheiden, aber Kapitel 58 hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen.
Cleo:
Tennis Court von Lorde
Alex:
Why Why Why von Shawn Mendes
Dunbridge Academy:
Welcome Home, Son von Radical Face
Erste Sätze fallen mir meist nicht so leicht, aber bei WHOEVER wollte ich gar nicht groß über den Einstieg nachdenken und habe einfach losgeschrieben. Ich fand es spannend, mit Cleo in die Situation geworfen zu werfen und habe dann auch nachträglich nichts mehr an der Szene oder dem ersten Satz verändert. Mit dem letzten Satz war es sogar recht ähnlich. Ich wusste erst in dem Moment, in dem ich ihn getippt habe, dass die Geschichte jetzt vorbei ist und war dann selbst ganz überrascht, dass das das Ende war (ich entschuldige mich nebenbei bemerkt jetzt schon dafür).
Ob ihr bereits seit den ersten Bänden Teil der Dunbridge Academy seid oder mit WHEREVER zum ersten Mal ans Internat gekommen seid: Die neue Generation hält jede Menge große Gefühle, Heilung und nach-Hause-kommen bereit. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen von WHOEVER und beim Wiedersehen mit euren liebsten Menschen an der Dunbridge Academy. Wer hier noch mehr stöbern möchte, kann sich unsere Blogartikel zu Dunbridge Academy WHEREVER und den Recap zu unserem Dunbridge-Event durchlesen! ✨

Meine Bookie-Schwächen sind aufwändige Farbschnitte, Romantasy & Forbidden Love in Kombination mit Forced Proximity. Monatlich lese ich irgendwas zwischen 5 und 5.000 Seiten.